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Klinische Symptome der Strahlenkrankheit 150 mSv (150.000 µSv) als integrierte Dosis Die maximal erlaubte Jahresdosis für beruflich strahlenexponierte Personen beträgt 20 mSv, über ein Berufsleben dürfen jedoch nicht mehr als 400 mSv zusammenkommen. Für die normale Bevölkerung sind es 1 mSv (ohne natürliche Strahlung und medizinische Maßnahmen). Ein ungeborenes Kind darf bis zu seiner Geburt keine höhere Strahlendosis als 1mSv erhalten.
Radioaktive Partikel
Durch Kernwaffenversuche und Reaktorunfälle kam es in der Vergangenheit zu teilweise erheblicher Freisetzung von radioaktiven Partikeln. Das Problem dieser radioaktiven Partikel ist einmal die Strahlungsdauer, die mittels der Halbwertszeit (HWZ) angegeben wird und besagt in welcher Zeit die Strahlungsenergie auf die Hälfte gesunken ist. Ferner wie und wo werden diese Partikel im Körper aufgenommen und was richten sie in Folge der Strahlung an. Es handelt sich im Wesentlichen um:
Jod 131: HWZ: 8 Tage; Speicherung in der Schilddrüse; kann zu Schilddrüsenkrebs und anderen Fehlfunktionen der Schilddrüse führen. Cäsium 137: HWZ: 30 Jahre; Einlagerung in allen Organen; gilt als Krebsauslöser; wird über die Nahrungskette aufgenommen. Strontium 90: HWZ: 28 Jahre; Einlagerung in Zähnen und Knochen; gilt als Leukämieauslöser. Plutonium 239: HWZ 24.000 Jahre; Gefahr für das Grundwasser; hoch toxisch, gilt als starker Krebsauslöser.
Folgen von Niedrigstrahlung:
Jüngste Studien über Niedrigstrahlung ergaben: - genomische Instabilität - Erbgutmutationen - gehäufte Missbildungen - Zellalterung - Verschiedene Nichtkrebserkrankungen
Die nachfolgende Tabelle zeigt welchen Belastungen wir ausgesetzt sind und mit welchen medizinischen Konsequenzen gerechnet werden muss ...
Strahlungswerte in Millisievert (mSv) im Vergleich
1,015 mSv Erster offiziell gemessener Wert am Unglücksreaktor Fukushima 1 am Freutag dem 11. März
1,2 mSv Ungefähre Strahlendosis beim Röntgen der Wirbelsäule (je Untersuchung)
2,1 mSv Durchschnittsjahresdosis laut Bundesamt für Strahlenschutz
2,4 mSv Durchschnittsjahresdosis laut UNO-Bericht
10 mSv Ungefähre Strahlendosis durch eine Ganzkörper-Computertomographie (je Untersuchung)
100 mSv Jahresdosis, die bei einem Prozent der Bestrahlten Krebs auslösen kann
250 mSv Strahlendosis, die, wenn sie in kurzer Zeit auf den Körper wirkt, akut Strahlenkrankheit (Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, etc.) auslöst
400 mSv Strahlendosis pro Stunde am havarierten Kraftwerk Fukushima 1 am Dienstagmorgen, den 15. März
4000 mSv * Tödliche Strahlendosis, wenn sie in kurzer Zeit aufgenommen wird.
* Sterblichkeit von 50 Prozent, sicher tödlich sind 7000 mSv. 1986 starben 47 Mitarbeiter der Rettungstrupps, die unmittelbar am havarierten ukrainischen Reaktor in Tschernobyl arbeiteten. Sie wurden mit 6000 mSv verstrahlt.
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