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24.12.2007 Hier finden Sie aktuelle Downloads zum Thema Mobilfunk und Schule
18.12.2007 Studie: Erhöhtes Krebsrisiko bei intensiver Nutzung von Handys Elektrosmog: Bibliotheken schalten WLAN ab Broschüre "Bienen, Vögel und Menschen" von Dr. Ulrich Warnke erhältlich: http://www.buergerwelle.de/pdf/bienen_und_menschen.pdf Wissenschaftler und Imker sehen zwei Ursachen für’s Bienensterben Elektrosmog und BAYER-Pestizide Mit den Spermien stirbt der Mensch Zur Debatte über Elektrohypersensitivität (englisch) Handystrahlen: Im Netz der Angst Handy mit Ortungsfunktion bei Tschibo mobil
Das Fraunhofer Institut führt jetzt Versuche zur Funkortung mittels WLAN durch! Wenn diese Technologie sich durchsetzt, ist sie mit einer ungeahnten Erhöhung des HF-Smogs verbunden… Bitte lesen Sie selbst die folgenden Ausführungen. Diagnose-Funk - Newsletter vom 17.12.2007
1. Mobiles Internet - Fraunhofer: Standortbestimmung über WLAN GPS ist nicht überall verfügbar. Den aktuellen Standort über die Peilung von Mobilfunkmasten bestimmen zu lassen, ist oft zu ungenau. Ab dem 11. Januar testet das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS auf einem 25 Quadratkilometer großen Gebiet in Nürnberg einen dritten Weg: die Standortbestimmung über WLAN. Die Technik soll überall dort verfügbar sein, wo es flächendeckende WLAN-Netze gibt: in Innenstädten, in U-Bahnen, aber auch innerhalb von Gebäuden - also auch dort, wo sich kein GPS-Signal empfangen lässt. Die Software läuft auf einem PDA oder Smartphone. Zur Berechnung reicht die Ermittlung der WLAN-Funkstärke. Die Positionsbestimmung soll innerhalb weniger Sekunden erfolgen. Anmerkung des Arbeitskreis Elektro-Biologie e.V. Da WLAN- und WiMax-Netze völlig genehmigungsfrei sind, wird auf uns in den nächsten Jahren eine HF-Belastung zurollen, die eine noch nie dagewesene Feldstärkeerhöhung zur Folge hat. Der AEB empfiehlt daher allen Bürgerbewegungen und umweltorientierten Ärzten sich schon heute damit auseinander zu setzen und von den Politikern schnellstmöglich gesetzliche Regelungen zur Begrenzung des HF-Smogs zu fordern.
2. Wieder weist eine Studie nach, dass die Benützung von Handys die Gesundheit gefährdet … Bitte lesen Sie den Bericht aus Israel.
Krebsforscher: Mobiltelefongebrauch begrenzen 17.12.2007
Der Gebrauch von Mobiltelefonen bei Kindern sollte begrenzt werden Tamara Traubmann und Ran Reznick, Haaretz Korrespondenten, 09.12.2007 - Deutsche Übersetzung: Diagnose-Funk
Die israelische Ärztin, die an einer neuen internationalen Studie beteiligt war, welche einen Zusammenhang zwischen dem Mobiltelefongebrauch und Krebs fand, sagt, sie glaube, der Gebrauch von Mobiltelefonen bei Kindern sollte begrenzt werden. Dr. Sigal Sadetzki, welche die israelische Studiengruppe leitete, die in 16 Ländern durchgeführt worden war, sagte, die Normen sollten zur Vorbeugung vor Strahlung durch Mobiltelefone neu überprüft und verschärft werden. Gemäss Dr. Sadetzki, Direktorin des Gertner Instituts für Epidemiologie und Gesundheitsforschung am Sheba Medical Center, Tel Hashomer, beziehen sich die gegenwärtigen Regelwerke nicht auf Krebs, der durch die Strahlung entsteht, sondern auf die Gesundheitsrisiken durch Geräte, welche Erwärmung erzeugen. „Die Zeit ist vorbei, da gesagt werden könnte, dass diese Technologie keine Schäden verursacht; offensichtlich schädigt sie die Gesundheit“, sagte Sadetzki Haaretz am Samstag. Jedoch fügte Sadetzki hinzu: „Mobiltelefone existieren, sie haben Vorteile und nun müssen wir lernen, sie weise zu gebrauchen.“ Die Studie, welche am Freitag im Journal of Epidemiology veröffentlicht wurde, fand einen klaren Zusammenhang zwischen dem Mobiltelefon-Gebrauch und dem Entstehen von bösartigen und gutartigen Tumoren in den Speicheldrüsen. Die Studie wurde durch die Europäische Union und die Mobilfunkbetreiber finanziert, welche gemäß den Wissenschaftern nicht in den Ablauf der Forschung involviert waren. Die israelische Studie untersuchte alle 460 Patienten, bei denen zwischen 2001 und 2003 gutartige oder bösartige Tumoren der Speicheldrüse diagnostiziert worden waren. Die Patienten wurden mit einer Kontrollgruppe von 1 266 Menschen in Israel verglichen, die keine Tumore hatten. Alle Teilnehmer füllten umfangreiche Fragebögen über ihre Telefoniergewohnheiten aus. Wie die Wissenschafter erwartet hatten, wurde bei der Forschungsgruppe als Ganzes kein erhöhtes Krebsrisiko festgestellt, inbegriffen Patienten, die ein Mobiltelefon in verschiedenem Ausmaß benutzten. Jedoch fanden sie bei spezifisch untersuchten Gruppen, dass bei jenen, die das Telefon an einer bestimmten Seite und häufig oder während längerer Zeit benutzten, das Risiko eines Speicheldrüsenkrebses um 50-58 Prozent anstieg, im Vergleich zu Personen, die das Mobiltelefon nicht regelmäßig benutzten. Gemäß der Forschung ergab sich: je mehr die Gruppe ein Mobiltelefon benutzte, desto größer war die Möglichkeit zu erkranken. Die Studie fand außerdem ein erhöhtes Risiko bei Menschen die ihr Mobiltelefon häufig oder während längerer Zeit benützten in ländlichen Gegenden, wo es relativ wenige Antennen gibt; die emittierte Strahlung ist in solchen Gegenden höher. Eine Anzahl von Studien in den letzten Jahren deuten auf ein Risiko von Hörnerv- ,Hirn- und Speicheldrüsentumoren bei Langzeitbenutzern von Mobiltelefonen hin. Jedoch die gegenwärtige Studie zeigt den Zusammenhang klarer auf. „Das kann deswegen sein, weil wir in Israel eine relativ große Gruppe von Patienten hatten und weil es sich um sehr starke Benutzer handelt. In allen Vergleichen, die wir anstellten, war der Gebrauch von Mobiltelefonen viel stärker als in den übrigen Ländern.“ Dr. Nadav Davidovitch, ein Arzt für Volksgesundheit an der Ben-Gurion-Universität, der an der Studie nicht mitgewirkt hatte, sagte Haaretz am Samstag, dass die Erkenntnisse das Argument für die Anwendung des „Vorsorgeprinzips“ für den Mobiltelefon-Gebrauch unterstreichen. Davidovitch und Sadetzki sagten, dass zwischen der Überprüfung der Korrelation zwischen Mobiltelefon-Gebrauch und einer Krankheit, die gewöhnlich nach Jahren der Exposition auftritt, viele Jahre vergehen können, bevor ein Zusammenhang zwischen den Telefonen und Krebs oder anderen Gesundheitsrisiken sicher bewiesen ist.
Zur Studie Risk of Benign and Malignant Parotid Gland Tumors The objective of this nationwide study was to assess the association between cellular phone use and development of parotid gland tumors (PGTs). The methods were based on the international INTERPHONE study...
5.12.2007 Valley: Studie belegt gefährliche Strahlung Beschleunigter Anstieg von Autismus Machen Handyantennen Kühe blind? Strahlenangst und Strahlenanzug (Sendung ZDF) Der Mast muss weg - Bürgerinitiative Stuttgart Antenne als Risikoherd
Mobiltelefone können die Zeugungsfähigkeit von Männern beeinflussen … CMR-Studie bestätigt Gesundheitsrisiken durch die Nutzung von Mobiltelefonen Neu Delhi: 26.Nov: Der dauernde Gebrauch von Mobiltelefonen kann sich gesundheitsgefährdend auf die Fortpflanzungsorgane auswirken, behauptet eine Studie die von der Indischen Expertenkommission für medizinische Forschung (ICMR/ Indian Council of Medical Research) durchgeführt wurde. Die vorläufigen Ergebnisse der Studie haben ergeben, dass sich die Hodengröße, das Hodengewicht und die Anzahl der Spermien durch die Einwirkung von ursächlich abgestrahlten Mobiltelefonstrahlen verkleinert. Experten der Abteilung „Fortpflanzungsmedizin/ Ernährungswissenschaft/ Mobilforschung“ des ICMR arbeiten an einer Langzeitstudie größeren Ausmaßes um mehr über die Wirkungen von elektromagnetischer Strahlung herauszufinden. Experten sagen dass die vorläufigen Ergebnisse der Studie widersprüchliche bestätigende oder vermutbare Effekte zeigen. Auch wenn es in der Literatur keine festen Hinweise über den Schutz oder Risiken von elektromagnetischen Strahlungen gibt, so fallen die jüngst zunehmenden Erkenntnisse über biologische und veränderte Einflüsse auf. An dem Thema wird weiter gearbeitet um sich ein Bild zu verschaffen. Die Kommission hat ein Protokoll der Studie über die Einflüsse elektromagnetischer Strahlung, ausgehend von Mobiltelefonen oder Mobilfunkmasten, auf die männliche Fortpflanzungsfähigkeit erstellt. Eine Einsatzgruppe aus unterschiedlichen Wissenschaftlern wurde ins Leben berufen und arbeitet an der Untersuchung von Schädigungen der Fortpflanzungsfähigkeit durch Umweltverschmutzung und der Änderung der Lebensgewohnheiten. Die Forschungskommission begann mit einer Studie in der Hauptstadt und verspricht auch andere Metropolen zu erfassen. Die Studie soll als Pilot-Projekt in Neu Delhi für die Dauer von zwei Jahren an verschiedenen Orten durchgeführt werden. Auf Basis der Forschungsergebnisse besteht die Möglichkeit die Studie auf weitere Städte auszudehnen meint ein Experte. Eine frühere Untersuchung die im Auftrag der „Defence Research and Development Organisation DRDO“ von pensionierten technischen Sachverständigen durchgeführt wurde, sagt aus, das die Höhe der gemessenen Strahlungswerte unter den zulässigen Grenzwerten liegen. Gemäß den Bestimmungen der Internationalen Kommission zum Schutz vor nicht ionisierender Strahlung (WHO und EU) sollte der Wert 600 Mikrowatt/cm2 nicht überschritten werden. In den meisten Gebieten von Delhi wurden Pegelwerte von mehr als 7620 Mikrowatt/cm2 gemessen. In gleicher Richtung arbeiteten davor schon Experten wie Prof. J. Behari von der Schule für Umwelterforschung, JNU. Seine Abteilung fand heraus, dass es zu DNA-Veränderungen der Spermienzellen und Gehirnzellen von Ratten kommt, wenn diese Mikrowellen oder Telefonstrahlungen ausgesetzt werden. Experten raten , Mobiltelefone nicht den Hosentaschen oder den Hemdtaschen zu tragen. Die Ärzte sagen, dass das eine neue Untersuchungserkenntnis ist, die näher betrachtet werden muss. Die ununterbrochene Benutzung von Mobiltelefonen wird in Verbindung gebracht mit Gehirntumoren, Herzinfarkten und Krebs. Dass was jedoch von weiterem Interesse ist, sind andere verbindende Faktoren, die die Verwandtschaft beider Strahlungen begründen und beeinflussen, sagt Dr. NP Singh, Professor für Medizin am Maulana Azad Medical College in New Delhi. Übersetzung eines Artikels (von Teena Thacker veröffentlicht am 26.Nov. 2007 im National Network „Indian Express.com“) durch M. Staab (ohne Gewähr) Source: http://www.indianexpress.com/story/243721.html
27.11.2007 der AEB gibt folgende Presseerklärung heraus: Feldstärke-Erhöhung bei T-DAB 27.11.2006 - AEB e.V. Digitalradio in Bayern erhöht Feldstärke … Seit 23.11.2007 ist auf der Homepage unter Digitalradio in Bayern der Bundesnetzagentur folgende zu lesen: Der "portable indoor"-Empfang wurde erheblich optimiert, da für 19 T-DAB-Sender die Sendeleistung von derzeit 1 kW auf jeweils 10 kW und für weitere 23 T-DAB-Sender von derzeit 1 kW auf 4 kW erhöht werden konnte. Wo bleibt der Aufschrei der Bürgerinitiativen und umweltbewussten Ärzte und ökologischen Verbände? Den wenigsten Betroffenen dürfte klar sein, dass die durchschnittliche Leitungsflussdichte in ihren Wohnungen um ca.10 dB steigt, in Sendernähe ist ein Vielfaches möglich. Jede neue Mobilfunksendeanlage wird vehement bekämpft, Sendeanlagen die um den Faktor 1.000 und mehr stärker senden nimmt man dagegen gelassen hin!? Der Arbeitskreis Elektro-Biologie e.V. wundert sich seit Jahren, dass zwischen den einzelnen digitalen Sendeanlagen so große Bewertungsunterschiede bezüglich der Humanschädlichkeit gemacht werden. Es mag vielleicht daran liegen, dass Rundfunk- und TV-Sendeanlagen nicht in Wohngebieten aufgebaut werden. Langsam müsste es aber bei den Bürgerinitiativen doch angekommen sein, dass nur die Immission in der Wohnung die entscheidende Größe für die biologische Belastung ist und nicht der Aufstellort der Antenne. Es ist aus biologischer Sicht unverantwortlich die Feldstärke von TV- und Rundfunksendeanlagen anzuheben, nur damit die Bevölkerung aus Bequemlichkeit die Sender ohne Außenantenne empfangen kann. Der Arbeitskreis Elektro-Biologie e.V. stellt fest, es ist noch viel Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung, bei Ärzten und Umweltverbänden notwendig, um die tatsächlichen Risiken der physikalischen Umweltverschmutzung zu verdeutlichen … Dr. Claus Scheingraber - 27.11.2007 Vorstand im AEB e.V. Originalmeldung unter: http://www.bundesnetzagentur.de/enid/pressemitteilungen 23.11.2007 Digitalradio in Bayern
16.11.2007 Erstmals tritt PULS-SCHLAG die Beweisführung an, dass die hochfrequenten elektromagnetischen Wellen moderner Funktechnologien Bäume schädigen. Die Ergebnisse unserer Untersuchungen sind so stichhaltig, dass – gemäß den Regeln seriöser Wissenschaft und ohne Gegenbeweise – ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Hochfrequenzverseuchung der Umwelt und vielfältigen "modernen" Baumschäden nicht mehr geleugnet werden kann.
Alle weiteren Informationen finden Sie hier: http://www.puls-schlag.org/medien.htm Die DVD erhalten Sie am besten direkt bei Puls-Schlag Email puls-schlag@web.de Tel. 0721 – 84 08 67 58
Pressemitteilung Nr. 271/07 Berlin, 12.10.2007 Bund und Land haben Niedersächsisches Erdkabelgesetz vorbereitet <http://www.bmu.de/service/notizzettel/content/4138.php?add=40107> Der niedersächsische Ministerpräsident Wulff hat heute den gemeinsam mit Bundesumweltminister Gabriel erarbeiteten Entwurf für ein niedersächsisches Erdkabelgesetz vorgestellt. "Ich werde diesen Entwurf allen vier Fraktionsvorsitzenden im Landtag zuleiten, damit wir gemeinsam dieses Gesetz noch in dieser Legislaturperiode auf den Weg bringen können", sagte Wulff. Er dankte ausdrücklich Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, für die konstruktive Zusammenarbeit. Gabriel würdigte die Vorreiterrolle Niedersachsens: "Mit der Möglichkeit zur Verwirklichung von Erdkabeln wird ein großes Hemmnis zur Weiterentwicklung der Erneuerbaren Energien abgebaut. Ohne einen zügigen Netzausbau sind die klimaschutzpolitischen Ziele der Bundesregierung nicht zu erreichen." Für erdverlegte Hochspannungsleitungen kann künftig ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden, wenn die im Landesraumordnungsprogramm fest zu legenden Mindestabstände für die Freileitungen unterschritten werden. Für Wohngebäude im Außenbereich sollen 200 m und für den Innenbereich von Siedlungen sogar 400 m gelten. Bestehende Landschaftsschutzgebiete dürfen nach dieser neuen Regelung nicht mehr durch Freileitungen gekreuzt werden. Die Teilverkabelung wird deshalb in Zukunft in vielen Bereichen Bestandteil der Trassenplanung sein. Der Gesetzesvorstoß eröffnet auch Perspektiven für die im Bereich Wahle-Mecklar diskutierte Gleichstrom-Vollverkabelung, wenn ein Gesamtkostenvergleich zu ähnlichen Folgen für die Finanzierung über die Strompreise führt. Erdkabel helfen, mindestens die Hälfte der Stromverlustkosten einzusparen. Damit können die höheren Mehrkosten bei der Herstellung voraussichtlich kompensiert werden. "Diese Regelung wird dazu beitragen, mit den Bürgern und nicht gegen sie, den notwendigen Netzausbau voranzubringen. Damit bekommen die energiesparenden Erdkabel eine echte Marktchance", sagte Wulff. http://www.bmu.de/pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/40107.php
07.11.2007 Angst vor Handy-Krebs jetzt auch im Ersten Wer die Sendung verpasst hat, kann sich hier schlau machen: http://www.swr.de/report//id=233454/nid=233454/did=2756162/1hkqm5l/index.html Handys bergen Gesundheitsrisiko: EU-Umweltagentur warnt vor zu extensiver Nutzung von Mobiltelefonen Starkes Radiosignal macht Handytelefonieren unmöglich Bienen, Vögel und Menschen: Die Zerstörung der Natur durch Elektrosmog Späte Lehren zum fehlenden Schädlichkeitsbeweis neuer Technologien Bilderrahmen mit Mobilfunkanschluß
23.10.2007 Mobilfunkantennen und Gesundheitsrisiko: Was weiß man 2007? Google entwickelt eigenes Gesundheitsportal Wenn der Bock zum Gärtner wird ??? mobile.futuretalk von mobilkom austria 800 prominente Gäste freuen sich auf Friedensnobelpreisträger Al Gore Die Europäische Umweltagentur (EEA) warnt aktuell vor den Gefahren hochfrequenter Strahlung, wie sie beispielsweise durch WLAN- Netzwerke oder Mobilfunk ausgesendet wird. Fragen & Antworten zu Funk-DSL (WiMAX)
15.10.2007 Das Verschwinden der Kindheit Briten leiden unter "Handysucht" Elektrosensible in Schlüchtern fordern Abbau von Sendeanlagen Die Grüne Partei Kanadas beschäftigt sich mit elektromagnetischer Strahlung Regierungschef bittet um Fairness Erhöhte Mobilfunkrisiken für Kinder im Vergleich zu Erwachsenen Riesiges Funkteleskop sucht außerirdische Signale Ausverkauf von Funkmikrofrequenzen droht
08.10.2007 Überlastung der Städte mit Sendeanlagen eine Gefahr für die Gesundheit der Menschen und eine Störung der Ökoethik (von Karl Hecht, Elena N. Savoley IRCHET International Research Centre of Healthy and Ecological Technology Berlin – Germany) Kein Zweifel mehr - UMTS zehnmal mehr genschädigender wie GSM - Handystrahlung Handys: Langzeitnutzung erhöht Risiko für Gehirntumor Krebs bei Spitalangestellten? Löcher in Baumkronen - Verein spricht von Schäden durch Hochfrequenzsender Mobilfunk - Gesundheit - Homöopathie T-Shirt zeigt WLAN-Netze in der Umgebung an (ThinkGeek vertreibt mehr oder weniger sinnvolle Spielzeuge für Technik-Freaks)
Studie zu Wirkungen von Mobilfunk - GSM-Sendeanlagen auf den Menschen
Brandstetter: Zwischenergebnisse bestätigen längjährige skeptische Haltung Salzburgs
Salzburger Landeskorrespondenz, 22.03.2007
(LK) Die neue Landesregierung hat in ihrem Regierungsübereinkommen festgelegt, den Salzburger Grenzwert betreffend der Strahlung von Handymasten überprüfen zu lassen. Die entsprechende Prüfung wurde im Jahr 2005 bereits in Auftrag gegeben, bis Ende April will man mehrfach abgesicherte Ergebnisse vorlegen können. Der aktuelle Zwischenstand lautet, dass die neue Studie zu dem Schluss kommt, dass die Salzburger Orientierung am Vorsorgegedanken gerechtfertigt scheint. Aufgrund der Bedeutung der Ergebnisse für die überregionale Diskussion werden die Unterlagen zurzeit noch durch die Akademie der Wissenschaften begutachtet, so der Leiter der Wissenschaftsabteilung des Landes Salzburg, Hofrat Dr. Gerfried Brandstetter.
Die Umweltmedizin des Landes Salzburg vertritt seit etlichen Jahren das Prinzip des vorsorgenden Gesundheitsschutzes bei der Bewertung der Auswirkungen von Mobilfunksendeanlagen. Diese Position der Umweltmedizin des Landes Salzburg wird international heftig diskutiert. Die Salzburger Landesregierung hatte deswegen entschieden, mit einer grundlegenden Studie die Auswirkung von GSM-Sendeanlagen auf den Menschen zu überprüfen. Die Studie wurde durchgeführt von Prof. Dr. Gerhard Hacker (Institut für Grund- und Grenzfragen der Medizin) in Zusammenarbeit mit Hofrat Univ.-Prof. Dr.Gernot Pauser, SALK. Die Zwischenergebnisse wurden während den vergangenen zwei Jahren regelmäßig der Wissenschaftsabteilung des Landes vorgelegt. Zurzeit befindet sich die Studie bei einem so genannten "Peer-Review" bei der Akademie der Wissenschaften. Nach Vorliegen der Ergebnisse der Akademie der Wissenschaften wird das Land Salzburg fundierte Nachweise haben, welche Auswirkungen GSM-Sendeanlagen auf den Menschen haben.
Die bislang vorliegenden Ergebnisse weisen darauf hin, dass der alte Salzburger Vorsorgewert, wie er im Jahr 2002 von der Umweltmedizin des Landes festgelegt wurde, gerechtfertigt erscheint. Die Studien-Autoren vertreten weiter die Auffassung, dass auch der in der Folge weiter abgesenkte Salzburger Vorsorgewert nachvollziehbar sei.
Eine aktuelle Kurzfassung des bisherigen Ergebnisses kann unter <http://www.salzburg.gv.at/gsmstudie.pdf> www.salzburg.gv.at/gsmstudie.pdf abgerufen werden. L61-116
Quelle: http://www.salzburg.gv.at/lkorr-meldung?nachrid=38289 _______________________________________________________________________________________________________
A l a r m : Angriff auf die gute alte, elektrosmogarme Glühbirne?
„Die australische Regierung möchte die herkömmliche Glühbirne verbieten - eine gute Idee, findet der deutsche Umweltminister.
Berlin. - Die Tage der herkömmlichen Glühbirne - einst Inbegriff des Fortschritts - sind offensichtlich gezählt. Nachdem die australische Regierung vergangene Woche angekündigt hat, im Kampf gegen den Klimawandel Glühbirnen zu verbieten, beginnt man auch in Europa über die eher ineffiziente Birne nachzudenken. So hat der deutsche Bundesumweltminister Sigmar Gabriel in einem Brief an den EU- Umweltkommissar vorgeschlagen, die herkömmlichen Glühbirnen aus den europäischen Märkten zu verdrängen. 'Der Standort Europa kann sich eigentlich keine Produkte mehr leisten, die wie herkömmliche Glühbirnen einen Effizienzgrad von nur 5% aufweisen', zitierte 'Bild am Sonntag' aus einem Brief Gabriels an den EU-Umweltkommissar Stavros Dimas. Studien zufolge könnte durch die Umstellung von Glühbirnen auf Energiesparlampen in Haushalten jährlich etwa 25 Millionen Tonnen CO2 in Europa eingespart werden.[...]" (Tages- Anzeiger vom 26.02.2007
Weitere Details im Download hier _____________________________________________________________________________________________
Morphogentische Felder sind seit Rupert Sheldrakes Büchern in aller Munde. Selten haben aber so wenige Menschen verstanden, was man sich darunter vorstellen soll. Frau Prof.Wagner hat dem AEB eine hervorragende Stellungnahme zu morphogenetischen Feldern (allgemein als Bewusstseinfelder definiert) gesandt. Der Begriff der morphogentischen Felder wird besonders von der Radionik benützt und ist von Rupert Sheldrake in der Öffentlichkeit bekannt gemacht worden. Viele schreiben Sheldrake den Begriff der morphogenetischen Felder zu, was aber falsch ist, wie Sie den Ausführungen von Frau Prof.Wagner entnehmen können. Ich glaube Frau Prof. Wagner hat es verstanden, den Begriff der morphogenetischen Felder neu zu definieren und den Schleier der Esoterik zu beseitigen.. (Das SMN ist das Scientific und Medical Network in England ).
Herzliche Grüße aus dem Ferienland Bayern Claus Scheingraber
Bemerkung zu morphogenetischen Feldern:
Seltsamerweise wird heute oft Rupert Sheldrake als Autor dieses Begriffs angeführt. Ich kenne ihn persönlich und glaube nicht, dass er selbst diesen Anspruch erheben würde. Im einzelnen kenne ich die Geschichte nicht, weiß aber, dass 1923 der Russe Alexander Gurwitsch diesen Begriff verwendete und vor allem dazu wesentlichen Forschungen gemacht hat – und das unter schwierigen Bedingungen und heimlich. Auch andere Russen haben dazu geforscht, wurden und werden aber im Westen nicht verstanden. Im Westen versteht man nämlich nicht, dass es sich dabei nicht um etwas Feinstoffliches oder Feinenergetisches handelt, sondern um etwas, was nichts Stoffliches an sich hat und auch nicht energetisch wirkt. Morphogenetische Felder wirken als Steuer- und Regelfaktoren. Um in der Materie zu bleiben: man lege einen kleinen Stein in strömendes Wasser. Dann wird er das Wasser formen. Dazu liefert aber das strömende Wasser sowohl die Energie als auch die Materie und nicht der Stein..
Wesentlich ist, dass morphogenetische Felder Vakuumstrukturen sind, soweit man im Vakuum von Strukturen sprechen kann. Eigentlich sind es geistige Vorgänge, z.B. Vorstellungen. Das ist, was Rupert Sheldrake betont. Wichtig ist aber auch, dass die so entstehenden Strukturen mathematischen Gesetzen gehorchen und dazu meint Rupert Sheldrake, dass das Leben doch nicht mathematisch beschrieben werden kann. Nun, die Mathematik hat aber noch eine andere äußerst kreative Seite und die zeigt sich in der Musik. Der Gründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, hat das begriffen. Darum gibt es in der Anthroposophie auch den Ausdruck ‚gestalt- oder formbildende Kräfte’ und auch das längst vor Rupert Sheldrake. Der Ausdruck ‚Kraft’ darf hier auch nicht im physikalischen Sinne verstanden werden. Die Mathematik, die sich daraus ergibt, ist die an Waldorfschulen gelehrte ‚Projektive Geometrie’ aber auch die Eurhythmie gehört dazu. Die Schwierigkeit ergibt sich daraus, dass der westliche Mensch sehr im Materiellen verhaftet ist, sich seiner eigenen schöpferischen Fähigkeiten nicht bewusst ist und das, was er nicht ‚begreifen’ kann, nicht versteht. Daher bringen die etablierten Wissenschaftler Relativitätstheorie und Quantentheorie nicht zusammen, Homöopathie wird abgelehnt und die, die glauben ‚Neue Physik’ zu verstehen, flüchten ins Feinstoffliche und in die ‚Energiemedizin’ oder wollen Energie aus dem Vakuum holen, um die schon überhitzte Erde in Brand zu stecken. An und für sich schließen die Gesetze der Physik den Geist gar nicht aus, sondern weisen an allen Ecken und Enden auf Paradoxe hin, die ohne die Anerkennung der allem Erschaffenen übergeordneten, freien, schöpferischen Kraft des Geistes gar nicht zu lösen sind. Das ist für Rupert Sheldrake das zentrale Thema. Leider wird aber die Aussage der Russen aus Novosibirsk, die 1999 auf einen Treffen des SMN bei Potsdam schriftlich an alle Teilnehmer verteilt wurde, nicht verstanden und sie wurde vom SMN auch nicht veröffentlicht:
In der Vorlage zu einem Vortrag 1999 auf einem Treffen bei Potsdam, schreibt Alexander Trofimov: „Der irdische Mensch als ein Abkömmling des Universums, ist in Wahrheit das Gebilde eines Planetensterns, in dem sich eine Feldform von Energie und von Geist vereinigen und, in Verbindung mit dem kosmischen Raum, in körperlicher Form existiert. Diese körperliche Form sammelt in sich energetisches Potential der Sonne und durchläuft ihren Lebenszyklus, in dem sich im Laufe der Kalenderjahre eine Sternenfeldform entwickelt. Wenn die körperliche Form stirbt und verschwindet, trennen sich, so zusagen, die Felder, möglicherweise in eine solitonisch-holographische Form des Lebens und in den Geist, der in die Unsterblichkeit geht und sich mit dem unendlichen, lebenden Raum des Universums vereint.
und als Schlussfolgerung: Die Wechselwirkung zwischen Feldströmen lebender Systeme mit denen des kosmischen Raumes, die wir in diesem Aufsatz angeführt haben, ist nur ein Teil der komplexen Forschungen, die wir am Internationalen Institut für kosmische Anthropoökologie mit dem Anliegen betreiben, die Feldformen des Lebens und des Geistes als kosmisch planetarische Phänomene kennenzulernen. Das gegenwärtige wissenschaftliche Bild von der Welt entspricht nicht den wirklichen Verhältnissen im Universum, auf unserem Planeten und bei der Entwicklung des Lebens einschließlich des Menschen. Es erscheint uns sehr wichtig, die Hypothese des ursprünglichen Konzepts eines lebenden, vernunftbegabten Kosmos zu diskutieren, wo inerte, materielle Prozesse nur das Instrument des unendlichen, universellen Geistes sind.“ So ist es, und darum finde ich die fortlaufenden Diskussionen über ‚What is Consciousness’ ziemlich anödend.
Prof. Waltraud Wagner - 16.08.2006 ________________________________________________________________________________________________________
Das Bamberger Treffen der Bürgerinitiativen hat ein erstes Ergebnis gebracht. Dr. Schorpp hat mit Hilfe weitere Personen einen Leitfaden entwickelt, der Hilfe für E-Smog-Betroffene bringen soll.
Neue Version 06/07/09 Download hier! ____________________________________________________________________________________
Wir möchten Ihnen heute eine sehr gute Arbeit von Dr. Ruzicka vorstellen. Es hat die wichtigsten Forschungsarbeiten untersucht und die Essentials zusammen gestellt. Es gibt ihn also den Wirkmechanismus der elektromagnetischen Welle auf Biosysteme!
Download ___________________________________________________________________________________
Repacholi´s Aussagen auf dem WHO-Workshop vom 16./17. Juni 05 - … send him home to Australia! Bericht zum WHO-Workshop "Base Stations and Wireless Networks: Exposures and Health Consequences"
Vom 15. bis 16. Juni hat in Genf der WHO-Workshop zum Thema "Base Stations and Wireless Networks: Exposures and Health Consequences" stattgefunden. Der Workshop deckte verschiedene Aspekte ab: Exposition von Mobiltelefonen und anderen kabellosen Netzwerken, Zukunft kabelloser Technologie, Überblick über mögliche gesundheitliche Auswirkungen sowie Risikokommunikation und Antworten seitens der Regierungen und anderer Beteiligter.
Mike Repacholi, Leiter des WHO-EMF-Projekts, machte gleich zu Beginn des Workshops darauf aufmerksam, dass sich die Menschen vor knapp über 100 Jahren Sorgen wegen der neuen kilometerlangen Telefonleitungen machten. Die Wissenschaft konnte jedoch belegen, dass diese kein Gesundheitsrisiko darstellten, und diese Erkenntnis wurde schließlich auch akzeptiert. "Wir haben daraus gelernt, dass Vermutungen im Hinblick auf potenzielle Gesundheitsrisiken durch neue Technologien falsch sein können," so Repacholi. "Heute haben die Menschen mehr Bedenken, der HF-Strahlung von Basisstationen ausgesetzt zu sein, obwohl die Strahlung, die von Handgeräten ausgeht, am Ohr im Vergleich 1.000 Mal höher ausfällt und die Strahlung von Basisstationen selbstregulierend ist."
Repacholi im O-Ton: "One lesson is that perceptions can be wrong about potential health risk from new technology." "Today, people are more worried about RF exposure from base stations despite the fact that handsets expose users to 1000 times more power output near the head and that emissions from base stations are self-limiting."
In seiner zusammenfassenden Rede am Ende des Workshops betonte Mike Repacholi, dass die wissenschaftliche Analyse der Auswirkungen auf den menschlichen Körper, wenn er EMF ausgesetzt ist, noch in den Kinderschuhen steckt. So könne nicht mit Bestimmtheit gesagt werden, ob und welchen Einfluss die Exposition in Bezug auf Quelle, Intensität, Frequenz und Modulation auf Lebewesen hat. Es sei deshalb wichtig, sich auf die zahlreichen wissenschaftlichen Erkenntnisse aus den klassischen Naturwissenschaften Physik, Chemie und Biologie zu stützen. Daraus könne nämlich gefolgert werden, dass nicht alle mutmaßlichen Auswirkungen tatsächlich existieren können. Um mögliche Auswirkungen vorhersagen zu können, müsse ein tief greifendes Verständnis der Mechanismen vorhanden sein, wie beispielsweise im Fall der Wärmeeinwirkung.
Des Weiteren hielt Mike Repacholi fest, dass die Diskussion über empfindliche Orte und die Anwendung des Vorsorgeprinzips die Situation weiter komplizieren könne. Deshalb sollten intelligentere Strategien angewandt und alle Interessengruppen zu gegebener Zeit in die Diskussion mit einbezogen werden. Wichtig sei vor allem, dass eine klare und deutliche Position eingenommen wird und dass nur erwiesene Tatsachen zählen. Die WHO unterstütze daher die Haltung derjenigen Länder nicht, welche gewisse minimale Distanzen zwischen Basisstationen und so genannten empfindlichen Orten, wie Schulen und Spitälern, verlangen.
Bezüglich Elektrosensibilität sprach Mike Repacholi sehr deutliche Worte: "Symptome der Elektrosensibilität stehen nicht in Zusammenhang mit EMF. Über 31 Studien belegen dies. Die Weltgesundheitsorganisation WHO wird hierzu im Laufe der nächsten beiden Monate ein Infoblatt zur Erläuterung herausgeben. Einige Regierungen haben die Mutmaßungen über die negativen Auswirkungen von EMF noch forciert. Dies ist nicht nur bei EMF, sondern auch bei anderen neuen Technologien der Fall (Bildschirme usw.). Fakt ist jedoch, dass die Felder um Basisstationen herum zu schwach sind, um die Moleküle zu beeinflussen. Es ist die Angst, EMF könnten schädlich sein, die die Symptome verursacht. Das EMF-Team der WHO stützt seine Aussagen auf wissenschaftliche Erkenntnisse und wird keinen Irrglauben verbreiten."
Repacholi im O-Ton:"ElectroHyperSensivity (EHS) symptoms are not related to EMF. More that 31 studies have shown that there is no relation. There will be a fact sheet within the next 2 months from WHO to explain the issue. Victim mentality has been propagated by some governments. We see the same effect with new other technologies (Displays, etc). Evidence is, that fields from base stations are too weak and cannot do anything to the molecules. The fear that something might happen in the future causes the effect. The WHO EMF team is exactly telling what science says and will not help to propagate myths."
Die WHO wird zu allen relevanten Themen rund um EMF und Gesundheit im Herbst dieses Jahres neue Infoblätter herausgeben. Aufgrund der Schlussrede von Mike Repacholi ist zu erwarten, dass die WHO sich nicht für die Anwendung des Vorsorgeprinzips aussprechen wird, dass sie den Zusammenhang zwischen Symptomen der Elektrosensibilität und EMF verneint und dass sie künftige Empfehlungen ausschließlich auf der Grundlage wissenschaftlicher Fakten abgeben wird.
Quelle: Forum Mobil – Schweiz
Stellungnahme zu Dr. Repacholi´s Aussagen im WHO-Workshop vom 15./16. 6. 2005 :
Dr. Claus Scheingraber
10-8-2005
Die Ausführungen von Dr. Repacholi auf dem WHO-Workshop sind von einer wissenschaftliche Plattheit die kaum noch zu überbieten sind. Herr Dr. Repacholi greift in die rethorisch, wissenschaftliche Trickkiste wenn er mit der Fortschrittsangst der Bürger argumentiert und meint diese Leute damit als zukunftsfeindlich hinstellen zu können. Als Wissenschaftler ist er nicht bereit über seinen fachlichen Tellerrand hinaus zu sehen und die interdisziplinären Zusammenhänge des Mobilfunks zu erfassen. Es ist umso bedauerlicher, dass eine Person, die im Dienste der WHO steht diese Gefährdungspotentiale nicht erkennt, oder noch schlimmer aus Industriefreundlichkeit negiert. Es kann erwartet werden, dass Personen in verantwortlichen Positionen interdisziplinäres Wissen haben und auch danach Handeln.
Dr. Peter Markus von der Ev. Akademie Iserlohn schreibt dazu treffend: „Einstein hat das wissenschaftliche Denken revolutioniert, indem er die Linearität und den Deutungsanspruch der Naturwissenschaften in Frage gestellt hat. Max Born machte die Naturwissenschaften und das kausal-mechanistische Vorgehen, sowie ihre Anwendung in den Technologien für eine zunehmende Zerstörung in der Welt verantwortlich. Auch Josef Rotblat (Physiker und Friedensnobelpreisträger aus Großbritannien) warnt die Menschheit, so weiterzumachen. Der Planet Erde ist ein "sich selbst regulierendes lebendes Wesen", sagt der in England geborene Chemiker, Mediziner und Biophysiker James Ephraim Lovelock. Unsere Zukunft hängt davon ab, wie wir mit diesem Wesen umgehen. Eingriffe in das sensible System können unvorhergesehene Folgen haben. Die rhythmischen Lebenssysteme sind so diffizil, die ineinandergreifenden chemischen, elektrischen, physiologischen und magnetischen Vorgänge in den Organismen lebendiger Wesen so komplex, dass sie nur "transdisziplinär" erfasst werden können.
Aber neue Technologien greifen immer tiefer in diese fein aufeinander abgestimmten Vorgänge ein. Daraus entsteht ein Ungleichgewicht, das die Befindlichkeit von Mensch und Natur gefährdet. Vor dem wunderbaren Zusammenspiel sollte der Mensch Achtung haben im Großen und im Kleinen.
Der Mangel an interdisziplinärem Wissen und Achtung vor dem Leben wird in der Person von Dr. Repacholi überaus deutlich sichtbar. Die Forderung von Louis Slesin dem Verleger von Microwave Nes, bezüglich der Person Repacholi, ... send him home to Australia ist leider mehr als berechtigt!
Dr. Claus Scheingraber
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Mailnachricht von:
Louis Slesin, PhD Editor Microwave News
4-08-05
Dear Colleague:
If for a short moment, you actually thought that Mike Repacholi had done the right thing and was promoting a precautionary policy to protect children from mobile phone radiation health risks, you had better read our latest commentary, http://www.microwavenews.com/fromthefield.html#Repflip
Those of you who know Mike and the way he works will not be surprised. We only wonder what will it take for people to get fed up and send him home to Australia!
Best, Louis Slesin, PhD Editor Microwave News, A Report on Non-Ionizing Radiation 155 East 77th Street New York, NY 10021, USA Phone: +1 (212) 517-2800; Fax: +1 (212) 734-0316 E-mail: mwn@pobox.com Internet: <http://www.microwavenews.com> ________________________________________________________________________________________________________
Erklärung des BUND zum Mikrowellen-Funk (Entwurf , Stand 1.6.05)
Liebe Freunde und Mitstreiter, heute habe ich den Entwurf der Erklärung des BUND zum Mikrowellen-Funk erhalten. Die Forderungen des BUND sind vorbildlich und verdienen unsere Unterstützung. Der Arbeitskreis Elektro-Biologie e.V. hat schon vor Jahren eine ähnliche Erklärung in der Öffentlichkeit verbreitet, die damals aber rundweg abgelehnt wurde. Ich finde es sehr gut, dass jetzt der BUND diese Forderungen wieder auf greift und erneut in die Öffentlichkeit bringt.
Ich habe mir erlaubt die 4 Punkte des BUND um einen Punkt 5 zu ergänzen. Es würde mich freuen, wenn Sie die Forderungen durch ihre BI ebenfalls unterstützen. Der AEB e.V. wird den BUND in der Öffentlichkeit mit seiner Erklärung nachhaltig unterstützen.
Hoffen wir auf eine positive Umsetzung der Forderungen ! Mit freundlichen Grüßen Claus Scheingraber
Erklärung des BUND zum Mikrowellen-Funk
Entwurf , Stand 1.6.05 Angesichts der sich abzeichnenden verheerenden gesundheitlichen Folgen des ungebremsten Ausbaus der Mikrowellen-Netze und der wirtschaftlichen sowie arbeitsmarktpolitischen Chancen umweltverträglicher Funktechnik für die deutsche Wirtschaft gibt der BUND folgende Erklärung ab:
1. Aus Gründen der Vorsorge und der Vermeidung eines gesundheitlichen Desasters muß die Umweltbelastung durch Mikrowellen so weit abgesenkt werden, wie es technisch möglich ist (ALARA-Prinzip). Mit anderen Worten: So wenig Strahlung wie möglich, so viel wie nötig. Absenkung der Belastung auf ein naturnahes Niveau ist realisierbar (z.B. durch Pikonetze). Deshalb fordert der BUND die Absenkung der Grenzwerte für Mikrowellen im Außenbereich bis 2008 auf < 10-6 W/m2, bis 2010 auf < 10-8 W/m2. Die 26.BiMSChV ist völlig überholt. Bestrahlung gegen den Willen und ohne Wissen der Betroffenen ist als Körperverletzung zu werten. In der Übergangszeit müssen alle Strahler unabhängig von der Strahlungsleistung einer Typen-Genehmigung unterliegen, minimale Immission ist der Behörde nachweisen, eine Haftpflichtversicherung gegen Strahlungsschäden muß vorliegen. Die Zwangsbestrahlung durch Dauerstrahler (Mobilfunk- und DECT-Basisstationen, W-LAN-Accesspunkte usw. ) muß durch Monitoring begleitet werden. Kommunen und Bürger müssen demokratische Einspruchsrechte bei der Standortplanung und der Festlegung kommunaler Immissionsfestlegungen erhalten. Die Beweislast bei Schadensansprüchen muß beim Verursacher liegen.
2. Zum Schutz der Privatsphäre (Gesundheitsschutz und Datensicherheit) muß die elektromagnetische Durchdringung von Wohnungswänden mit funktechnischen Mitteln grundsätzlich vermieden werden. Der BUND fordert im Innenbereich Mikrowellen-Immissions-Grenzwerte bis 2008 auf < 10-8 W/m2, bis 2010 auf < 10-10 W/m2. Dazu ist getrennte Innen- und Außenversorgung notwendig (Mobilfunk und Computernetze), die erforderliche Technik ist bekannt. Eine Verletzung dieses Vorsorgeparadigmas ist sittenwidrig, bei aufgetretenen Schäden liegt die Beweislast beim Verursacher.
3. Als Sofortmaßnahme muß der Ausbau der UMTS-Netze in der heutigen Form sofort gestoppt und eine Umrüstung bzw. Rückbau aller Netze auf niedrigste Immission begonnen werden. Die Versorgungsplanung der Mobilfunkbetreiber muß vom zeitlichen Druck des Bundes sofort befreit werden. Der DECT-Standard ist außer Kraft zu setzen bzw. zu ändern.. Schnurlostelefone und Datenstationen dürfen keine Dauerstrahlung abgeben. In Räumen sollten aus Vorsorgegründen mikrowellenbasierte Technik durch IR abgelöst werden. Die Technik ist bekannt.
4. Die Forderungen des BUND sind für die Kommunikationsbranche eine Herausforderung und eine Chance für weltweit beispielgebende Innovationen im Einklang von wirtschaftlichem Aufschwung mit den Forderungen eines globalen Natur- und Gesundheitsschutzes. Die ökologische Wende in der Funktechnik wird viele Arbeitsplätze bringen. Langfristig plädiert der BUND für die Ablösung von Diensten in gefährlichen Frequenzbereichen und ihre Verlagerung in gesundheitlich weniger bedenkliche. Deutschland belegt auf dem Gebiet der optischen Nachrichtentechnik, was die Forschung betrifft, einen Spitzenplatz. Das muß kommerziell und zum Nutzen für Gesundheit und Umwelt auf den Märkten umgesetzt werden.
5. Die ortsfeste Kommunikation muss vorwiegend über das leitungsgebundene Netz geführt werden. Das Mobilfunknetz ist ein Ergänzungsnetz zum Festnetz und dient vorwiegend der mobilen Kommunikation. Der Ausbau eines modernen Festnetzes ist vorrangig zu behandeln! Es ist aus biologischen Gründen unsinnig im Außenbereich überhöhe Feldstärken aufzubauen, damit in Gebäuden mobil telefonieren werden kann. Wenn mobile Indoor-Kommunikation gewünscht ist, kann die einfach mittels kleinen Umsetzern in jedem Gebäude erreicht werden.
Der BUND eröffnet ein Projekt „Umweltverträglicher Funk“
1. „Ökologische Wende der Kommunikationstechnik“ Wettbewerb f. mittelst. Unternehmen „Mobile Outdoor-Versorgung“, „Mobile Indoor-Versorgung“, 900 MHz bis 5 GHz 2. Mikrowellen-Monitoring (Bernd Müller) Smog- Ist-Stand (100 MHz bis 100 GHz) 3. Stiftung des BUND, finanziert durch 1 €/Monat und pro Handy-Vertrag (Vertrag mit den MF-Betreibern): Verwendungs-Ziele auszuarbeiten._______________________________________________________________________________________________________
Handymasten beeinflussen Hirnströme
Salzburger Studie weist weltweit erstmals Einfluss nach http://www.salzburg.com/sn/salzburg/artikel/1525610.html
28. April 2005
SALZBURG (SN, APA). In einer Salzburger Studie konnte nun weltweit erstmals nachgewiesen werden, dass nicht nur die Strahlung eines Handys zu einer Veränderung der Gehirnströme führt, sondern dass auch Mobilfunk-Sendeanlagen diese beeinflussen. Die veränderten Hirnströme wurden mit dem EEG aufgezeichnet.
Neun Frauen und drei Männer im Alter zwischen 20 und 78 Jahren stellten sich freiwillig für das Experiment zur Verfügung. Sie bezeichnen sich selbst als empfindlich gegenüber Mobilfunksendeanlagen. Zur Aufzeichnung der bioelektrischen Aktivität des Gehirns wurden auf dem Kopf der Probanden mehrere Elektroden angebracht. Nach Abschluss der EEG-Aufzeichnungen wurden die Teilnehmer gebeten, allfällige Wahrnehmungen zu schildern. Fast alle klagten über verschiedene Symptome wie Herzbeklemmung, Kopfschmerzen, Nervosität oder Ohrengeräusche, berichtete Studienautor Gerd Oberfeld.
Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen laut Oberfeld die Notwendigkeit, die Gesundheitsbelastung durch hochfrequente elektromagnetische Strahlung zu reduzieren und die Forschung zu intensivieren. Die Ergebnisse zeigen weltweit erstmals, dass die Einstrahlung einer Mobilfunk-Sendeanlage (GSM 900/1800 MHz) in etwa 80 Meter Distanz zu signifikanten Veränderungen unterschiedlicher EEG-Parameter führt. Die Ergebnisse sollen nun in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht und durch weitere Untersuchungen abgesichert werden. ________________________________________________________________________________________________________
wissenschaft.de' berichtete:
Schädigt Handystrahlung Spermien?
Forscher findet nach Bestrahlung mehr DNA-Schäden bei Mäusespermien
Handys vermindern möglicherweise die Qualität der Spermien: Nach den Ergebnissen eines australischen Wissenschaftlers schädigen Funkwellen mit den typischen Mobilfunkfrequenzen das Erbgut der männlichen Keimzellen von Mäusen.
Andere Forscher sind jedoch skeptisch, ob die beobachteten Effekte tatsächlich auf den Menschen übertragen werden können. Über die Studie von John Aitken von der Universität von Newcastle im australischen New South Wales berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist (12.Februar, S. 13).
Ob häufiger Handygebrauch das Erbgut ähnlich beeinflusst wie beispielsweise Röntgenstrahlung, wird immer wieder diskutiert. Bislang konnte jedoch kein Effekt zweifelsfrei nachgewiesen werden. In der neuen Studie setzten Aitken und seine Kollegen 22 Mäuse eine Woche lang zwölf Stunden täglich Strahlung einer Frequenz von 900 Megahertz aus.
Die Dosis lag bei etwa 90 Milliwatt pro Kilogramm Körpergewicht und damit in einer ähnlichen Größenordnung wie die, der die meisten Handynutzer tagtäglich ausgesetzt sind. Eine anschließende Untersuchung der Spermien-DNA zeigte, dass das Erbgut der bestrahlten Mäuse deutlich mehr Schäden aufwies als das von unbehandelten Kontrolltieren.
Andere Wissenschaftler sind jedoch skeptisch. "Die Schätzung der Strahlenbelastung bei den Tieren ist nicht genug untermauert, um der Behauptung viel Gewicht zu verleihen", kommentiert beispielsweise Camelia Gabriel von der Firma Microwave Consultings London, die die Wirkung von elektromagnetischer Strahlung auf die Gesundheit untersucht.
Wie der "New Scientist" kommentiert, ist der potenzielle Schaden durch die Mobiltelefone wohl geringer als der Effekt von Zigaretten oder giftigen Substanzen aus der Umwelt.
Quelle: 17.02.2005 - Gesundheit http://www.wissenschaft.de/wissen/news/249298.html
Original-Artikel:
Sperm damage claims over phone radiation 19 February 2005 http://www.newscientist.com/article.ns?id=mg18524874.600 ________________________________________________________________________________________________________
Rindersterben auf Bauernhöfen und die Untätigkeit der Politiker
Zur Information und weiteren Verwendung/Verbreitung, siehe Anhang:
„Rätselhaftes Rindersterben in Oettingen“ unter: http://omega.twoday.net/stories/519454/
Dieses Schreiben wurde - samt Anhang - auch an die überregionale Presse verteilt.
Hans Schmidt: Sprecher der Bürgerinitiative Wofratshausen-Stadtgebiet gegen Elektrosmog
Dr.-Ing. Hans Schmidt Sprecher der Bürgerinitiative Wolfratshausen-Stadtgebiet gegen Elektrosmog, Gebhardtstr. 2d, 82515 Wolfratshausen, WOR, den 06.02.05, Tel: 08171/29751, Fax: 08171/911035
An den Bayerischen Staatsminister für Landesentwicklung und Umweltfragen, Herrn Dr. Werner Schnappauf, Rosenkavaliersplatz 2, 81925 München
cc: an den Bayerischen Ministerpräsidenten, Herrn Dr. Edmund Stoiber an die Fraktionen im Bayerischen Landtag an den Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags
Betr.: Gesundheitsgefährdung durch gepulste Mobilfunkstrahlung - Ergebnisse der Rinderstudie – Schweigen der Verantwortlichen
Bezug: unser Brief vom 02.01.01 Ihre Antwort vom15.02.01 unsere Antwort vom 24.02.01
Sehr geehrter Herr Minister,
nach dem äußerst unbefriedigenden Ausgang unseres letzten Briefwechsels (siehe oben) haben wir uns lange überlegt, ob es überhaupt Sinn macht, nochmals auf die Angelegenheit zurückzukommen. Sie schreiben zwar immer wieder, „dass die Bayerische Staatsregierung die Zweifel und Ängste zum Thema Mobilfunk überaus ernst nimmt“, aber Ihre konkreten Reaktionen sehen anders aus: Sie antworten einfach nicht mehr und lassen die Bürger mit ihren Sorgen allein.
Was sollen die Bürger von einer Wissenschaft halten, die sagt, sie findet keine ursächlichen Zusammenhänge zwischen Mobilfunkstrahlung und Gesundheitsstörungen, wenn viele Menschen am eigenen Leib spüren, dass ihre Beschwerden deutlich zurückgehen, wenn sie sich aus der massiven Strahlenbelastung entfernen? Muss sich die Realität dem wissenschaftlichen Kenntnisstand anpassen oder sollte die Wissenschaft nicht eher demütig sagen, sie weiß hier momentan nicht weiter, anstatt kategorisch zu behaupten, es gäbe „im Ergebnis keine wissenschaftlich belastbaren Hinweise dafür, dass die Strahlung von Mobilfunksendern in der Umgebung außerhalb des Sicherheitsabstandes zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt“? Und was sollen die Bürger von einer Politik halten, die das Vorsorgeprinzip so interpretiert, dass Forschung ausreicht, obwohl Feuer unterm Dach und dringender Handlungsbedarf gegeben ist? – Wenn in der Geschichte der Menschheit die Verantwortlichen sich ebenso unverantwortlich verhalten hätten mit dem Hinweis, man wisse nicht die Ursache für Pest, Cholera, Typhus oder andere tödliche Epidemien, wäre die Menschheit vielleicht ausgestorben. Früher wurde auf Verdacht gehandelt, um Schlimmeres zu verhüten – heute gibt es offensichtlich keine Verantwortlichen mehr.
Aber zurück zur Bayerischen Rinderstudie: In Ihrem Antwortschreiben vom 15.02.01 verwiesen Sie für weitere Details auf die Auftragnehmer der Studie. Herr Prof.Löscher von der Tierärztlichen Hochschule Hannover hat in der Monatsschrift „Der praktische Tierarzt“ vom November 2003 sehr deutlich gegen die offizielle abwiegelnde Haltung Ihres Ministeriums Stellung bezogen: „Zusammenfassend bedarf die Frage, ob und unter welchen Umständen die erhöhte Exposition von landwirtschaftlichen Nutztieren in hochfrequenten elektromagnetischen Feldern von Mobilfunksendeanlagen negative Auswirkungen auf Gesundheit, Leistung oder Verhalten ausübt, der weiteren wissenschaftlichen Untersuchung. Nach Einschätzung des Autors lassen die bisher vorliegenden Fallberichte und Untersuchungen den Schluss zu, dass derartige Auswirkungen wahrscheinlich sind, die expositions- und bestandsspezifischen Faktoren, die derartige Auswirkungen begünstigen, aber bisher weitestgehend unbekannt sind. Die Aufklärung dieser Faktoren könnte dazu beitragen, die möglichen Risiken elektromagnetischer Feldexposition zu minimieren und sollte deshalb sowohl im Interesse der Politik, der Gesundheitsbehörden als auch der Mobilfunkindustrie liegen.“
Omega siehe dazu auch „Die "Rinderstudie" unter: http://omega.twoday.net/stories/350564/
Nun ist bekannt geworden, dass auf einem weiteren Bauernhof, diesmal im Donauried, ein rätselhaftes Rindersterben stattfand (siehe Anhang), ebenso wie in der Rinderstudie nach Installation von Mobilfunksendern. Auch hier das gleiche Bild, Schweigen bei den Verantwortlichen: „Doch bekomme ich seit nunmehr knapp 2 Jahren (vom Bayerischen Umweltministerium) auf meine Briefe keine Antwort mehr. Das Dilemma wird totgeschwiegen. Von politischer Seite erhoffen wir uns keine Hilfe mehr.“ „Auch das Bundesamt für Strahlenschutz, Bundeskanzler Gerhard Schröder, Umweltminister Jürgen Trittin und den bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber haben wir um Stellungnahme gebeten. … Zur Bekräftigung unseres Hilferufs wiesen wir auf die vielen tierärztlichen Untersuchungsergebnisse hin, die den Adressaten vorlägen. Doch leider blieben bis heute alle erhofften Stellungnahmen von verantwortlicher Stelle aus.“
Wir meinen, die Öffentlichkeit hat ein massives Interesse, zu erfahren, wie die Blutwerte der Rinder sind, wie die Blutwerte sich mit veränderter Strahlungsstärke verhalten und wie der Gesundheitszustand der Rinder war.
Tiere können nicht simulieren. Auf dem Stengel-Hof wie auch in Schnaitsee hat sich der Gesundheitszustand der Rinder, die aus der Strahlungszone auf einen anderen Hof gebracht worden sind, deutlich gebessert und erst wieder verschlechtert, nachdem sie zurück in die Strahlung gebracht wurden. Doch dies interessiert weder die Wissenschaft noch die verantwortlichen Politiker.
Wir fordern Sie, Herr Dr. Schnappauf, deshalb auch unter Hinweis auf das Umweltinformationsgesetz auf, die von Ihren Mitarbeitern festgestellten Befunde und Messwerte vom Stengel-Hof vollständig zu veröffentlichen, auch die Ergebnisse der Untersuchungen des Amtstierarztes, der beim Landwirt Altenweger in Schnaitsee tätig war.
Insbesondere sind wir daran interessiert, den zeitlichen Zusammenhang von Blutbildwerten, allgemeinem Gesundheitszustand und Strahlungsbelastung (unterschieden nach Mobilfunkfeldern und anderen Strahlungsquellen) zu erfahren.
Für eine baldige Antwort bedanken wir uns im Voraus und verbleiben mit freundlichen Grüßen
Quelle: http://www.buergerwelle.de/body_newsletter_150205.html _______________________________________________________________________________________________________
Von der Website www.gigaherz.ch: Nachweis für Gesundheitsrisiko durch Mobiltelefone von Mark Prigg, Wissenschafts-Korrespondent Evening Standard 9. Februar 2005: übersetzt aus dem Englischen: Evi Gaigg
Ärzte behaupten heute, dass sie den ersten Beweis für durch Mobiltelefone verursachte Gesundheitsprobleme gefunden haben. Sie sagen, mehr als 5 % der Bevölkerung könnten an Kopfschmerzen, Verstimmungen und Hörproblemen leiden, die durch die Strahlung der Handys verursacht werden. Die Experten raten den Leuten - speziell Kindern - den Gebrauch ihrer Mobiltelefone zu begrenzen, wenn sie Kopfschmerzen oder andere Symptome verspüren.
Die Forschung wurde durch die Irish Doctors Environmental Association (IDEA) = Vereinigung irischer Umweltärzte an 16 Personen durchgeführt, die Symptome durch den Mobiltelefongebrauch aufwiesen und teilweise sensitiv auf elektromagnetische Strahlung reagierten.
Diese 16 wurden über einige Monate hinweg beobachtet. Sie wurden von Ärzten in einem detaillierten Fragenkatalog nach Gebrauch ihres Mobiltelefons befragt und sie wurden medizinischen Tests unterzogen, eingeschlossen Blut- und Leberanalysen.
Es wurde 13 Symptome gefunden, eingeschlossen Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel, von denen die Forscher glauben, dass sie eine klare Indikation für die Strahlung sind. Der IDEA-Vorsitzende Dr. Philip Michael sagte: "Diese verursacht bei einem grossen Teil der Bevölkerung Missempfindungen."
"Wir arbeiten an den Grundlagen für eine grössere Studie, welche Blindtests benutzt, um zweifelsfrei nachzuweisen, dass Mobiltelefone verantwortlich sind, aber wir glauben, dass der Beweis nun überwältigend ist."
Er riet allen, die an den Symptomen leiden, die die Studie beschreibt, die Zeit, die sie mit Telefonieren verbringen, zu limitieren und zu versuchen, sich von Mobilfunkmasten fernzuhalten. Die Forschung wurde diese Woche einem ausgewählten Komitee der irischen MPs vorgestellt, welches, so hofft man, Pläne für weitere Forschung machen wird.
Andere Experten im gleichen Forschungsfeld sagten, sie seien nicht über die Resultate der Forschung erstaunt. Dr. Michael Maier vom Imperial College sagte, es sei noch mehr Forschung nötig und er fügte hinzu: "Es gibt so viel anekdotische Beweise, ich denke, mehr Erkenntnisse auf dieser Ebene sind unverzichtbar."
"Das grösste Problem ist jenes, dass es kaum möglich ist, irgendwelche Wirkungen bei den Leuten zu messen, die ihr Mobiltelefone so verschieden benützen. Aber das Gehirn ist ein elektrisches Instrument und die Frequenz, die die Strahlung produziert, ist jener, die im Gehirn erzeugt wird, so ähnlich, dass es keine grosse Überraschung ist, wenn man ein Telefon findet, das dessen Frequenz stört und Kopfschmerzen, Übelkeit und andere Probleme hervorruft.
Letzten Monat haben Experten die Regierung gewarnt, Kindern unter 8 Jahren ein Mobiltelefon zu geben, weil es potenzielle Gesundheitsrisiken birgt. Sir William Stewart, der Vorsitzende der Gesundheits-Vorsorge-Gesellschaft sagte: "Ich denke nicht, dass wir unsere Hände auf unser Herz legen und sagen können, Mobiltelefone seien sicher. Wenn es da Risiken gibt. und wir denken, es kann Risiken geben, dann sind es die Kinder, die am meisten betroffen sind."
Diese Studie des NRPB kam zu keiner abschliessenden Schlussfolgerung, dass es eine Schädigung durch Mobiltelefone gibt.
IDEA besteht aus 30 führenden irischen Ärzten und ist der WHO angeschlossen. Sie ist ein Teil einer Gruppe, die 1985 den Nobelpreis für Physik erhalten hat. Unter den Mitgliedern ist Dr. Patrick Hillery, der Ex-Präsident von Irland und EU-Kommissionsmitglied.
Quelle: http://www.gigaherz.ch/879
Die 'Aerzte Zeitung' berichtet:
Handys - Eltern sollten Risiken ernst nehmen!
NEU-ISENBURG (Smi). Eltern sollten den Wunsch ihrer Kinder nach einem eigenen Handy eher ablehnen, um deren Gesundheit nicht zu gefährden. Das raten britische Experten, die im Auftrag der Regierung einen Bericht über die möglichen Gesundheitsgefahren mobiler Telefone erstellt haben ("British Medical Journal" 330, 2005, 109).
Der Report des National Radiological Protection Board hält zwar fest, daß eindeutige Beweise für Schädigungen durch die Handy-Strahlung nicht erbracht werden konnten.
Die Indizien jedoch wiesen darauf hin, daß eine längere Strahlenexposition durch Handys die Hirnfunktionen beeinträchtigt, die Wahrscheinlichkeit, Krebs zu entwickeln, erhöht sowie die DNA schädigt. Solange man diese möglichen Gefahren nicht wissenschaftlich widerlegt habe, seien die bisherigen Erkenntnisse so ernst zu nehmen, daß eine Warnung an die Eltern zu rechtfertigen sei.
"Beim Thema Strahlung dauert es oft lange, bis die Ergebnisse eindeutig werden", sagte Sir William Stewart, der Vorsitzende des Nationalen Strahlenschutz-Ausschusses. Seine Sorgen hinsichtlich der Strahlengefahren durch Handys seien durch die neuen Resultate gewachsen.
Quelle: www.aerztezeitung.de/docs/2005/01/17/006a0404.asp?cat=/medizin/umweltmedizin
Russland: Mobiltelefone und Krebs bei Kindern
Der Vorsitzende der russischen Gesundheitsbehörden, Gennadi Onishenko, veröffentlichte in der Rossiskaya Gazetta, einem Medium der Regierung, Forschungsergebnisse, nach denen Mobiltelefone besonders für Kinder schädlich seien. Er sagte: „...wenn ein Kind nur zwei Minuten lang ein Mobiltelefon benutzt, bleiben die bioelektrischen Aktivitäten des Kindes zwei Stunden lang instabil“.
Darüber hinaus hätten ungarische Forschungsergebnisse gezeigt, dass der Gebrauch eines Mobiltelefons in der Jugend das Risiko erhöht, später an einem Hirntumor zu erkranken. Ebenfalls fügte er hinzu, dass Mobiltelefone Schlaflosigkeit, Gedächtnisverlust sowie hohen Blutdruck verursachen könnten, und dass das Tragen der Geräte am Körper gesundheitlich bedenklich sei. Er empfiehlt, dass Kinder, schwangere Frauen und Autofahrer mit Herzschrittmachern keine Mobiltelefone nutzen sollten. http://english.donga.com/ Omega siehe hierzu auch unter: http://omega.twoday.net/stories/520546/
Gepulste hochfrequente elektromagnetische Felder erhöhen die Flüssigphase-Endozytose aufgrund der elektrischen Feldkomponente
Trotz intensiver Forschung liegen bisher keine allgemein akzeptierten Theorien über die Interaktionen zwischen elektromagnetischen Feldern (EMFs) und lebenden Zellen vor, wobei die aus Experimenten gewonnenen Daten oft widersprüchlich sind. Die Autoren dieser Studie untersuchten die Auswirkungen der EMFs von Mobiletelefonen (gepulste Frequenz 217 Hz, Trägerfrequenz 900 MHz und Impulsdauer 580) oder deren reine niederfrequente, gepulste elektrische Feldkomponente auf die Flüssigphase-Endozytose.
In beiden Fällen hatten sie bei einer länger als 10 Minuten andauernden Exposition eine erhöhte Flüssigphase-Endozytose bei drei verschiedenen Zelltypen beobachtet (ca. 1,5-fach erhöht). In der Studie wurde gezeigt, dass die elektrische Komponente dieser EMFs für die beobachtete Erhöhung verantwortlich ist, während Veränderungen der Frequenz und der Impulsdauer ohne Folgen blieben. So kann EMF aufgrund seiner elektrischen Komponente die grundlegenden physiologischen Funktionen der Zell-Endozytose beeinflussen.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/
Dazu auch diese Nachricht aus der englischen Zeitung 'Guardian':
Expert spells it out: health fears mean young should not use mobile phones Quelle: http://www.guardian.co.uk/print/0,3858,5101167-103572,00.html
Hier ist ein Bericht in 'New Scientist': http://www.newscientist.com/article.ns?id=dn6872
Hier ist der Bericht der britischen NRPB (Britische Behörde für Strahlenschutz), auf den sich 'New Scientist' bezieht: www.nrpb.org/publications/documents_of_nrpb/abstracts/absd15-5.htm _______________________________________________________________________________________________________
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